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RIO CAURA & SALTO PARA Tour • 5 Tage
Einzigartig und unberührte Landschaft für die, welche das wirklich ursprüngliche Venezuela kennenlernen wollen.

Die Umgebung vom Río Caura ist relativ wenig erschlossen und 
besteht zum größten Teil aus Urwald und endlosem Regenwald. 
Jahrelang war der Fluß die einzige Transportmöglichkeit um ins 
Landesinnere zu kommen, bis später eine nicht sehr gute Straße 
gebaut wurde, welche bis heute mehr oder weniger funktioniert.
Mitten im Fluß blockieren hin und wieder riesige Granitfelsen den Weg und haben Steinmauern angesammelt, durch welche sich zum Teil Gräben gebildet haben, welche man hier "Trincheras" nennt. 
Demzufolge heißt das Dorf was hier entstand: Las Trincheras.
Vor ungefähr 200 Jahren haben sich hier Leute angesiedelt, nachdem Sie den hier häufigen „Sarapia Baum“ entdeckt hatten. Seine Frucht liefert aromatisches Öl, sehr begehrt für kosmetische Produkte und ebenfalls ein sehr beliebtes Naturheilmittel. 
Entdeckung des Erdöls! Viel von den Bewohnern zogen dem Öltraum nach mit der Hoffnung ein besseres Dasein vorzufinden, die wenigen welche zurück blieben gehören zum größten Teil zum Yekuana-Maquiritare Stamm. Ihren Unterhalt bestreiten sie durch angeln und mit einer Art „wilder Schrebergärten“  („Conuco“) mitten im Urwald, wobei ein günstiger Fleck abgebrannt und gerodet wird! 
Diese Leute sind exzellente Bootsmänner, auf deren Fahrkenntnis man ohne weiteres vertrauen kann. 
Deshalb laden wir ein zum Ausflug „Para Wasserfall“ mit den Experten!
Wir organisieren ein Team bei welchem Gäste und Einheimische beteiligt sind und erhoffen das beide Teile etwas dazulernen werden!
Mit seinen Stromschnellen und den im Fluß verstreuten Granitfelsen aus dem ehemaligen Guayanaschild bietet der Fluß eine abenteuerliche und abwechslungsreiche Fahrt. Mit etwas Glück können wir Flußdelfine, Schildkröten, Ottern, Kormorane, Papageien, Eivögel, Hoatzin und andere seltene Reisegefährten sehen.

Am Ende der Sandstraße in Las Trincheras befindet sich die Caura 
Lodge inmitten des tropischen Regenwalds direkt am Fluß Caura. 
Ihre Terrasse mit Blick auf den Fluß und bizarre Felslandschaft ist der Mittelpunkt für alle Geschehnisse und Mahlzeiten. Hier kommen die Dorfbewohner zum Plausch vorbei.

Ein großes Kolonialhaus mit riesiger Wohnküche und Aufenthaltsraum, lädt ein. Die Köchin verwöhnt ihre Gäste durch ihre köstliche und abwechslungsreiche Küche. Von 18.00 bis 22.00 Uhr spendet uns das Stromaggregat des Dorfes Licht. Wir schlafen unter Palm gedeckten indianischen Rundbauten in Hängematten mit Moskitonetzen, begleitet von den 
Geräuschen des Urwaldes. Wer es gern etwas bequemer hat, 
kann in einem der Doppelzimmer mit eigenem Bad bleiben – allerdings vermissen Sie dann das Wiegenlied des Dschungels...

Wer Lust hat, kann mit den Einheimischen angeln gehen, den Fluß im Kajak erkunden oder am Strand das kühle Naß des Schwarzwasser- flusses genießen! 
Wir bieten auch Tagesausflüge zu einer Granitfelsinsel im Caura, zu dem Wasserfall La Leona in der Bergkette Sierra de Maigualida an. Außerdem zur Tierbeobachtung im Caño Mato und zum Cerro Cangrejo, wo man eine wunderschöne Aussicht über den unendlichen Urwald und den Flußlauf des Rio Caura hat. 

Von hier aus startet die dreitägige Tour zum Salto Para, einem spektakulären Wasserfall. Begleitet  von den Yekuana - Makaritare Indianern lernen wir die  Geheimnisse des Regenwaldes und seiner ursprünglichen Bewohner kennen. Alle Teilnehmer schlafen während dieser Tour in Hängematten mit Moskitonetzen.

Reiseverlauf in Stichworten
1. Tag: Fahrt von Ciudad Bolívar in die Caura Lodge am Río Caura (ca.4,5 Std.). (-/M/A) 
2. Tag: 5 - 6 Std. Fahrt im indianischen Einbaum zu der Sandbank “Playon” im Urwald am Fuße der Stromschnellen des Río Caura. (F/M/A)
3. Tag: Urwald-Wanderung zu den Para-Wasserfällen (2-2,5 Std./7km/250 m Höhenunterschied).   (F/M/A)
4. Tag: Rückfahrt im indianischen Einbaum. Nachmittags Zeit zur freien Verfügung. (F/M/A)
5. Tag: Fahrt nach Ciudad Bolivar (F/-/-)

(F=Frühstück /  M=Mittagessen / A=Abendessen) Änderungen vorbehalten!


Wir heißen Sie herzlich willkommen, dieses paradiesische Fleckchen Erde kennenzulernen!

Reiseverlauf
1. Tag: Fahrt nach Las Trincheras in die Caura Lodge 
Wir treffen uns um 09:30 Uhr morgens im Hotel Valentina, wo wir unseren großen Jeep beladen. Unsere Fahrt beginnt in Richtung Caicara del Orinoco, immer parallel zum Orinoco. Die Landschaft ähnelt einer hügeligen Savanne, durchzogen von kleinen Flüssen, an deren Ufern die malerische Morichepalme wächst. Die Früchte der Morichepalme sind eßbar und aus ihrer Faser fertigen die Indianer viel Kunsthandwerk sowie Hängematten und Körbe. Ihre Blätter werden auch gerne zum Dachdecken verwendet. Nach 1,5 Stunden Fahrt erreichen wir den Río Aro und machen an der letzten Tankstelle vor unserem Ziel eine Rast. Die Fahrt wird durch Savannenlandschaft fortgesetzt. Riesige, schwarze Granitfelsen, Ausläufer des ehemaligen Guayana-Schild, zeigen sich. Ein beeindruckendes Panorama bietet die grasgrün schimmernde Savanne mit ihren vereinzelt stehenden Morichepalmen, die sich in der Landschaft der überwältigenden, schwarzen Felsbrocken verlieren.

Wir biegen schließlich von der Hauptstraße in eine schmale, rote Erdstraße Richtung Süden, die uns durch dichten Urwald nach Las Trincheras führt. In unserem Urwaldcamp in Las Trincheras werden wir schon von unseren Gastgebern erwartet. Gemeinsam laden wir den Jeep ab und richten unser Gepäck im Kolonialhaus ein. In einem palmengedeckten, indianischen Rundbau "churuata" mit Blick auf den Flußlauf des Río Caura, hängen wir unsere Hängematten für die Nacht auf. 
Am Nachmittag starten wir zu unserem ersten Ausflug im Einbaum (curiara). Unser Ziel ist die "Peña Negra". Mit Glück sehen wir auf der Fahrt dorthin Flußdelfine. Von der Peña Negra,  ein riesiger Granitfels, der wie eine Insel mitten im Río Caura liegt,  haben wir ein überwältigendes Panorama über den Flußlauf, der sich in der Trockenzeit in einem Labyrinth von Granitfelsen verliert, und über das satte Grün des Urwaldes. Zum Sonnenuntergang fahren wir ins Camp zurück.
Abends wird eine große Parrilla (Fleisch vom Grill) auf dem offenen Feuer zubereitet. Auf der Terasse, auf der alle Mahlzeiten eingenommen werden, genießen wir die Abendstimmung und lauschen den Urwaldgeräuschen.

2. Tag: Einbaumfahrt 130 km flußaufwärts-Dauer 5-6 Std. bis zu dem Sandstrand “El Playon”  am Fuße der Stromschnellen
Nach einem gemütlichen Frühstück verstauen wir Ausrüstung und Gepäck in wasserdichte Tonnen und beladen unsere Curiara (Einbaum). Unser Bootsfahrer aus Las Trincheras, der den Fluß mit seinen gefährlichen Felsen unter der Wasseroberfläche und die besten Durchfahrten der Stromschnellen ganz genau kennt, begleitet uns. Schon nach einer 1/2 Stunde erreichen wir die erste Stromschnelle, die unser Bootsfahrer sicher passiert. Außer ein paar Wasserspritzern kann uns nichts passieren, da alles wasserdicht verpackt ist. An den Ufern des dichtbewachsenen Urwaldes tauchen in der Trockenzeit verlockend weiße Sandstrände auf, ideal zum Rasten und Baden. Hin und wieder begegnet uns eine Curiara mit Indianern, die am Oberlauf des Caura leben. Man grüßt sich freundlich (bitte nicht fotografieren!) und weiter geht die Fahrt auf dem sich schlängelnden Fluß. Es ist eine angenehm geruhsame Fahrt, wenn uns nicht gerade einer der fast alltäglichen Tropenschauer erwischt, denn dann kann es durch den Fahrtwind unangenehm kalt werden. Im Hintergrund kommen schon die ersten Berge zum Vorschein. Ein Zeichen, daß wir bald am Ziel sind. Nach 5 bis 6 Stunden Fahrt erblicken wir den weißleuchtenden Playon-Strand und hören das Rauschen der Stromschnellen.
Wir laden unsere wasserdichten Tonnen aus und errichten unser Lager in indianischen Hütten.

3. Tag: Wanderung zu den Pará-Wasserfällen  (2-2,5 Std. /7 km/ 250m Höhenunterschied)
Frühmorgens ist die Landschaft noch in dichten Nebel verhüllt, der sich wie durch einen Zauber langsam lichtet. Während wir schon unseren Kaffee schlürfen, können wir zuschauen, wie die ersten Sonnenstrahlen diese noch schlafende Landschaft wecken. Nach dem Frühstück wandern wir durch dichten, feuchten Regenwald, immer parallel zum Fluß, ohne diesen sehen zu können, da er 200 - 300 m entfernt in einer Schlucht fließt. Nach einer Phase des Einlaufens geht es steil bergauf, was sehr schweißtreibend ist, doch die Anstrengung wird immer wieder durch die Vielzahl der Urwaldeindrücke belohnt. Schon nach zwei Stunden Wanderung hören wir in der Ferne dumpf das Donnern der Pará-Wasserfälle. Nicht weit von uns befindet sich die ehemalige Forschungsstation der Elektrizitätsgesellschaft Cadafe, oberhalb der Wasserfälle, in der jetzt einige Indianer leben, die das Camp verwalten. 

Wir verweilen in diesem Camp, um das faszinierende Naturschauspiel der Wasserfälle, die sich vor uns ausbreiten, zu bewundern. In einer angestauten Lagune oberhalb der Wasserfälle können wir ein erfrischendes Bad nehmen. Bevor wir zurückwandern, haben wir die Möglichkeit, Artesanía (Kunsthandwerk) bei den Indianern zu kaufen. Wenn wir Lust haben, können wir abends ein Lagerfeuer am Strand richten.

4. Tag: Rückfahrt auf dem Río Caura in die Caura Lodge (4 - 5 Std.)
Nach einem gemütlichen Frühstück und Beladen der Boote begeben wir uns wieder auf die Rückfahrt. Gegen Mittag kommen wir in Las Trincheras in unserer Caura Lodge an und haben noch den ganzen Nachmittag zur freien Verfügung. Wenn es Fisch im Dorf gibt, grillen wir abends frischen Fisch aus dem Caura.

5. Tag: Fahrt nach Ciudad Bolívar
Wir fahren wieder in unseren Jeeps zurück auf die asphaltierte Straße Richtung Ciudad Bolivar. Unterwegs halten wir bei unserem Freund, dem Jugo Caura, um seine köstlichen, selbstgemachten Fruchtsäfte zu probieren. In der Ferne sehen wir nun schon die Pfeiler der Angostura-Brücke und die Stadt Ciudad Bolívar hat uns wieder.
 

Leistungen

  • Transfer Ciudad Bolívar - Las Trincheras - Ciudad Bolívar  
  • Übernachtung in Hängematten  
  • alle ausgeschriebenen Ausflüge  
  • Verpflegung wie angegeben  
  • Hängematten und Moskitonetze werden gestellt  
  • Schlangenschützer  
  • Schwimmwesten  
  • wasserdichte Tönnchen  
  • Kajaks  
  • deutsch- oder englischsprachige Reiseleitung 
Hinweis:In der Caura Lodge in Las Trincheras gibt es auch die Möglichkeit auf Anfrage gegen einen Aufpreis  in Doppelzimmern mit eigenem Bad zu übernachten (es gibt vier).

Ausrüstungsliste:
leichten Jogginganzug zum Schlafen, da es nachts abkühlt, ein Paar feste Wanderschuhe, zweites Paar leichte Ersatzschuhe, Regenschutz, Sonnenbrille/Kopfbedeckung,  Leinentuch oder dünnen Schlafsack, kleinen Tagesrucksack, Taschenlampe, Taschenmesser, Trinkflasche, wenn nicht vorhanden, wird sie gestellt, Sonnenschutzmittel, Sonnenblocker, Faktor 20 für Nase und Lippen, Mückenschutz (z.B. Autan), abbaubare Seife und Shampoo, Malariaprophylaxe

Termine: Beginn der Tour jeden Samstag ab Ciudad Bolívar
 
Preis: Caura River - Para Fall (5 Tage / 4 Nächte)
Prise in US-$, netto  und pro Person
Übernachtung in/im von / bis
  01.Aug.98 ->30.Jun.99
Hängematten $ 394  (incl. Tax)
Doppelzimmer* $ 424  (incl. Tax)
Einzelzimmer* $ 459  (incl. Tax)
Preise können sich ohne Vorankündigung ändern
*In der Caura Lodge in Las Trincheras gibt es auch die Möglichkeit auf Anfrage gegen einen Aufpreis  in Doppelzimmern mit eigenem Bad zu übernachten, jedoch auf dem Ausflug zu den Para Fällen gibt es nur die Möglichkeit in Hängematten zu schlafen.
 

Salto Para (Para Falls)
Salto Para (Para Wasserfälle)


Rio Caura 
 


Bauen eines Eiunbaums 
(Curiara)
 


unterwegs in der Curiara 
 

Maquiritare Child
Makiritare Kind
 


Indio Dorf am Caura
 

Rainforrest walk
Dschungelweg
 

View of the Jungle
Blick au f die Baumkronen desDschungels

Salto Para
Sandbank vor den Para Wassrfällen

Caura Camp
ein gemütliches Plätzchen -  die Terasse mit Blick auf den Caura Fluß


Kinder aus der Nachbarschaft
 


Caura Lodge
 


Caura Lodge
 


die Küche


Bananenblatt als Regenschirm

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